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ART NOIR
„Silent Green“
/ 11 Tracks
Danse Macabre / AF-Music
www.artnoir.net
http://www.myspace.com/riontra
Ich habe
das zweite Werk des Soloprojektes ART NOIR vor mir liegen und hab es
schon diverse Male durchgehört. Es braucht eine gewisse Zeit, bis sich
die Tracks im Ohr und Kopf festsetzen. Wenn dies aber mal passiert ist
kann man kaum aufhören, sich diese CD anzuhören. Zu Beginn dachte ich
mir: „Oh, wie langweilig, Dark Ambient etc.“, aber nun hab ich mich
reingehört und es gefällt immer besser. Eröffnet wird das Werk mit einer
Geräuschkulisse, mit quietschender Tür, fast wie in einem Horror-Film.
Der Track „Dark Temple“ wird seinem Namen mehr als gerecht –
Gänsehautfeeling! Dieses zieht sich durchs ganze Album durch, aber wer
auf harte Klänge und wummernde Bässe wartet, ist hier definitiv fehl am
Platz, denn hier ist Atmosphäre angesagt. Verträumt, manchmal
hoffnungsvoll und oft düster. Das Ganze wird durch die Vocals von Nadine
Stelzer (In Strict Confidence) untermalt. Ihre Stimme verleiht den
Tracks eine gewisse Sinnlichkeit und Weiblichkeit. Der dritte Track „Silent
Green“ ist eher ruhig, steigert sich in der Intensität immer mehr bis
zur Klangexplosion in der zweiten Hälfte des Stücks. Mir persönlich
gefallen die Tracks „Almost Normal“ und „Autumn Moon“ am Besten. „Almost
Normal“ ist düster, schon fast apokalyptisch. „Autumn Moon“ ist
verträumt und schön, die Stimme von Kasumi Kobayashi verleiht dem Stück
eine ganz persönliche, fernöstliche Note und lädt zum Träumen und
Verweilen ein. Mein Fazit: ein sehr vielschichtiges Album, das viele
verschiedene Emotionen hervorbringt.
9 Punkte
(Nathalie) -
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