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DARK AGE
„Acedia“ /
11 Tracks
/ 43 Min
AFM RECORDS
www.dark-age.de
Der Begriff „Melodic Deathmetal“ muss schon seit geraumer Zeit für alles
hinhalten, was musikalisch einigermaßen melodisch klingt und im Gesang
zwischen Clean, Scream und Growl pendelt. Das neue DARK AGE Album „Acedia“
fällt der breiten Masse zufolge genau in selbige Sparte. Dieser Meinung
kann ich mich allerdings nicht wirklich anschließen! Denn, bis auf die
teilweise etwas tiefer gewählte Tonlage von Sänger Eike Freese fehlen
sämtliche Deathmetal Trademarks! Da erscheint mir die Bezeichnung „Dark
Metal“ doch um Längen passender. Das nur mal so als Notiz am Rande… Aber
jetzt zum eigentlichen Thema! „Acedia“ lautet also der Titel des neu
erschienenen DARK AGE Albums. Die Erwartungshaltung war nach dem
ziemlich eindrücklichen Vorgänger „Minus Exitus“ entsprechend hoch. Umso
erfreulicher ist damit der Umstand, dass „Acedia“ tatsächlich noch mal
eine ganze Ecke stärker ausgefallen ist. Bereits beim Opener „Kingdom
nevercome“ legen die Hamburger ihre Karten offen auf den Tisch, und
wissen mit dynamischer Melodik und packender Atmosphäre zu begeistern.
Einfach verdammt mitreißend, verdammt intensiv und verdammt noch mal
einfach geil! Der Song geht von der ersten Note an sofort ins Ohr, wo
man ihn auch nicht mehr so schnell wieder raus kriegt! Genau gleich
verhält es sich bei Titeln wie dem gleich darauf folgenden „Devote
yourself to nothing“, „Halo Meridian“ oder „Underneath these Burdens“.
Besonders stechen dabei das saubere Riffing, der variantenreiche Gesang
und der teilweise recht intensive Keyboardteppich hervor. Letzterer
dient aber fast ausschließlich der Begleitung, und nimmt nur in den
ruhigen und besonders sphärischen Abschnitten eine Vormachtstellung ein.
Ansonsten halten die Gitarren das Zepter fest in der Hand, und ein
klasse Melodiebogen jagt den Nächsten! Der Level ist dabei konstant hoch
und fällt auch mit zunehmender Spieldauer nicht ab. Ich bin wirklich
mächtig beeindruckt! Mit „Acedia“ setzen DARK AGE also ein mehr als
deutliches Ausrufezeichen und drängen im melodischen Hartwurstsektor
immer weiter nach oben. Und wer in der Lage ist solch hochwertiges
Material abzuliefern, hat auch nirgendwo anders als an der Spitze was zu
suchen! 9 Punkte! Das Coverartwork
hat übrigens Niklas Sundin entworfen, der sich seine Brötchen
hauptsächlich als Gitarrist bei DARK TRANQUILLITY verdient. (Andi) -
hier
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