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THE
WANDERING MIDGET “I am the gate” / 7 Tracks / 54 Min EYES LIKE SNOW www.the-wandering-midget.tk In seinem Haus in R’lyeh wartet träumend der tote Cthulhu...Ia, ia, Cthulhu fhtagn! Ia, ia, Cthulhu fhtagn! Ja! Schon viele Kunstformen wurden von Howard Phillips Lovecraft, dem Schriftsteller und Meister des bizarren Horrors aus dem 19. Jahrhundert, inspiriert. Seit jeher und auch heute noch wird darob spekuliert und polemisiert, ob es dieses mystische Wesen gegeben hat oder immer noch unter uns, respektive in einer anderen Parallelwelt, weilt. Sprich: Also gar nicht aus der Phantasie von H. P. Lovecraft entsprungen ist!? Zig Bilder wurden gemalt und auch in der Spielwelt anhand von Rollen, Bretter, Karten und Computerspielen hat jener Mythos nicht haltgemacht. Ja! Selbst religiöse Vereinigungen sprossen daraus hervor. Auch in der Musikwelt gingen natürlich jene Geschichten, die sich um dieses tentakelartige, in Worten kaum zu fassende Ungeheuer ranken, nicht spurlos vorüber. So ziert das CD- Cover von THE WANDERING MIDGET das ich nun in Händen halte ein mit ausgestreckten Armen, vor einem Pentagramm stehender, zwar mit Möpsen versehener, Cthulhu. Ebenso mystisch und geheimnisvoll anmutend wie jene Geschichten um den grossen Cthulhu, der tief unter dem Meer weilen und sich erheben soll wenn die Zeit reif dafür ist, erklingt auch die Musik der drei finnischen Landsmänner aus meinen Boxen. THE WANDERING MIDGET lassen den Doom aus fast vergessenen Zeiten, als Black Sabbath ihr selbstbetiteltes Debütwerk für die Nachwelt vertonte, ein Album, ohne dieses die Metalkultur nicht das wäre was sie heute ist, welches DAS auditive Nachschlagewerk für jeden zukünftigen Metalgitarristen schlechthin darstellt und Sprösslinge wie Saint Vitus, Pentagram oder Witchfinder General etc. auf den Plan rief, wieder aufleben. Kurz: Sie haben sich dem Doom in seiner reinster Form verschrieben um ihren alten Göttern gebührend zu huldigen. Als MCD mit 54 Minuten Spielzeit lässt „I am the gate“ so manchen Full- Length alt aussehen. Dieser setzt sich aus sieben Stücken zusammen, die ursprünglich auf zwei ihren bereits vergriffenen Demos, „First encounter“ (2006) und „I am the gate“ (2007), veröffentlicht wurden. Also eine kleine Compiltation sozusagen. Am Sound wurde soviel wie nichts herumgeschraubt. Ein paar Mikros in den Proberaum gestellt, aufnehmen, einige wenige Spezialeffekte wie Glockengeläute oder Wasserrauschen hinzugefügt und ab auf den Markt damit. Irgendwie gibt aber genau diese „unprofessionelle“ Vorgehensweise der CD ihren nötigen, um nicht zu sagen, kultigen Spirit. Black Sabbath haben ihr Debüt schliesslich auch in kürzester Zeit fertiggestellt. Allen Produktionsfreaks rate ich an dieser Stelle dringlichst vom Kauf dieser CD ab. Wenn man nicht wüsste, dass die Band erst seit knapp zwei Jahren existiert, könnte man meinen, ein längst verschollenes Tape von Jim Morrison’s Nebenprojekt drehe hier in meinem Player seine Runden. Gesanglich jedenfalls erinnert Sänger und Gitarrist Samuel Wormius stark an den verstorbenen The Doors- Frontmann. Mit “I am the gate” sind alle Doom- Anhänger der frühen Jahre angesprochen. Bleibt nur zu hoffen, dass THE WANDERING MIDGET bald einen „regulären“ Output nachschießen werden. 8 Punkte (Pink) - bestellen / Forum |
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