GOTTHARD
Domino Effect“ / 14 Tracks / 54 Min
NUCLEAR BLAST / GADGET RECORDS
www.gotthard.com
Eigentlich könnte ich dieses ganze Review in folgendem Satz zusammenfassen: “Gotthard machen da weiter, wo sie mit LIP SERVICE aufgehört haben – und das ist gut so!“. Bereits der Opener MASTER OF ILLUSION zeigt deutlich auf, das GOTTHARD auch auf DOMINO EFFECT gut rocken wollen. Dies wird mit dem nachfolgenden GONE TO FAR unterstrichen, bei welchem sich zudem ein orientalisch anmutendes Gitarren-Riff eingeschlichen hat, was einerseits für die nötige Abwechslung im Rock-Kosmos von GOTTHARD sorgt, andererseits frisch und unverbraucht klingt – gut so! Auch der Titelgebende Track DOMINO EFFECT gibt sich keine Blösse, bevor dann mit FALLING und THE CALL sanftere Töne angeschlagen werden. Das sind GOTTHARD wie man sie liebt und (seit LIP SERVICE wieder) kennt: Eine gute Mischung aus hart rockend und sanft umschmeichelnd. Ich möchte nun nicht alle weiteren Tracks der CD einzeln nennen, doch erwähnenswert sind sicherlich noch das süchtig machende THE OSCAR GOES TO, und das knackige COME ALIVE. Doch natürlich ist auch der Rest gute Qualität made by GOTTHARD. Über die technischen Qualitäten der Band braucht man eh keine Worte mehr zu verlieren, „Neuzugang“ Freddy Scherer (Git.) scheint sich gut eingelebt zu haben und das A und O bei Gotthard, Steve Lee’s Stimme, ist eh über jeden Zweifel erhaben. DOMINO EFFECT macht von vorne bis hinten Spass, bietet eine optimale Mischung aus rockenden Stücken und sanften Klängen und ist einfach guter, knackiger Hardrock. Einen unglaublich eingängigen Hit der Marke LIFT ‚U’ UP lässt sich zwar hier nicht finden, doch bei dieser Anzahl an hochwertigen Stücken kann man das durchaus verschmerzen. Was die Jungs jedoch beim einfallslosen Coverartwork und beim eher amateurhaften Inlay-Artwork überlegt haben, wissen nur die Götter – doch das gibt natürlich keinen Punkteabzug, da es ja in erster Linie um die Musik geht! 9 Punkte (Ralph) -
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