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APOSTLE
OF SOLITUDE “Sincerest Misery” / 9 Tracks / 71 Min / LP / 11 Tracks / 96 Min NSP / EYES LIKE SNOW www.apostleofsolitude.com Zum Ende des Jahres möchte ich, bevor ich zum eigentlichen Künstler komme, das Label EYES LIKE SNOW loben. Soviel Zeit muss sein. Denn die Jungs und Mädels haben mir in diesem Jahr so einige Freuden an innovativen Neuentdeckungen, speziell in Sachen Doom, beschert. Macht weiter so im nächsten Jahr! Thanks Leute! Nun zum Review: Die mir vorliegende Combo, APOSTLE OF SOLITUDE zelebrieren...!? drei mal darfste raten?!? Rischtig! Doom! Doom mit einer kleinen Prise an Stonerrock-Zusätzen. Nicht etwa für arme. Nein! Das Quartett liefert mit “Sincerest Misery” ein durch und durch ernstzunehmender Silberling, wie er seit jeher von der Mutterbrust des Dooms gezeugt wurde, ab. APOSTLE OF SOLITUDE können locker mit Grössen wie Cathedral etc. mithalten. Die Amis zeichnen sich durch ihre Melodieverliebtheit und ihrem meist eingängigen, wenn auch manchmal ausufernden, Riffing aus. Unverfälscht und hundsehrlich scheppern die stets in Midtempo gehaltenen Instrumente aus meinen Boxen. Sänger Chuck Brown zerreisst sich das letzte Hemd und quält sich wehmütig durch die neun Songs. Hier gibt’s wahrlich KEIN Licht am Ende des Tunnels zu sehen. Bei „Last Tears“ warten APOSTLE OF SOLITUDE mit einer kleinen Überraschung auf und schneiden kurz Black Sabbath’s „Electric Funeral“ an. Geil! Für die ganz hartgesottenen gibt’s den ganzen Doombrocken noch als Doppelalbumformat mit zwei Bonustracks (das vollständige „Embraced By The Black“-Demo aus dem Jahre 2006) mit einer Gesamtspielzeit von 96 Minuten zu ergattern. Also! Für Genrefans lautet das Motto: Zugreifen! 9 Punkte (Pink) - Forum |
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